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Bergedorfer Bautage 2021 setzen auf digitale Vielfalt

Von Jan Schubert // Bergedorfer Zeitung

Bauen Wohnen Leben am letzten Aprilwochenende. Anmeldefrist bis Ende Februar

Bergedorf. Die Entscheidung ist vor dem Hintergrund der immer noch zu hohen Corona-Infektionszahlen absolut nachvollziehbar, zeitgemäß und richtig: Die Bergedorfer Bautage 2021, die insgesamt 20. Ausgabe der Messe der Handwerkskammer, Bergedorfer Werbeagentur „Die Creativen“ und der Bergedorfer Zeitung, geht dieses Mal rein digital über die Bühne. Geplant ist das Format schwerpunktmäßig für das Wochenende 24. und 25. April. Noch bis zum 28. Februar können sich alle Interessierten für die Bautage unter www.bergedorferbautage.com anmelden. Als Kerntermin haben sich die Organisatoren auf das letzte Aprilwochenende verständigt. Allerdings bietet das virtuelle Format die Chance auf Verlängerung, wenn Resonanz und Zuspruch bei Ausstellern und Besuchern dafür ausreichen.

Kein Händeschütteln, kein persönlicher Small Talk, keine Live-Vorführungen – doch Nähe und Informationen sollen bei den digitalen Bautagen auf bergedorfer-bautage. com keineswegs verloren gehen. Zum Beispiel sollen sich die Firmen auf der Webseite kompakt vorstellen. Den Vorteil benennt Klaus Schulz, Geschäftsführer der „Creativen“, so: „Wir belassen die Firmenprofile dort, wo sie sind. Die Webseite wird ja nicht abgestellt und erweitert sich mit der Zeit, auch wenn die Messe wieder physisch stattfindet.“ Weiteres Element der diesjährigen Bautage sind die digitalen Kundengespräche via Zoom: Dabei sollen feste Termine am Messewochenende vergeben werden, an denen sich Kunden kostenlos mit Ausstellern online verabreden und beraten lassen können. Dabei sollen tageszeitlich Schwerpunkte gesetzt werden, zum Beispiel ein Zeitraum für Badsanierung, ein weiterer für Kaminbauer und so weiter.

Wie es sich für dieses Format gehört, sollen die Betriebe, die bei der Messe mit dem Slogan „Bauen Wohnen Leben“ mitmachen, auch soziale Netzwerke über entsprechende Kampagnen bespielen. Da gibt es zuweilen Klärungsbedarf: „Viele Betriebe denken, sie müssten sich extra ein Facebook- oder Instagram-Konto anlegen, müssen sie aber nicht“, erklärt Klaus Schulz. Die Bespielung dieser Kanäle erledigt seine Agentur mit dem Material, welches die Firmen anbieten. Weiteres Angebot: Die „Azubi-Börse“ ist der virtuelle Treffpunkt, damit Jugendliche und junge Erwachsene mit den Betrieben ins Gespräch kommen. Hilfreich kann dabei auch der „Bergedorfer Lehrstellenatlas“ sein, der anzeigt, welcher Betrieb Ausbildungsplätze anbietet.

Die Infothek ist eine Art „digitaler Messebeutel“: Wer beim Messerundgang gewöhnlicherweise Broschüren und Flyer sammelt, macht das jetzt einfach elektronisch. Der digitale Standplatz kostet 675 Euro. Ein guter Preis, findet Klaus Schulz: „Es kommt ja normalerweise noch Auf- und Abbau dazu, die Bespielung des Messestands und Weiteres, was drei bis vier Tage Arbeit kostet.“ Das falle dieses Jahr weg – wobei sich alle Beteiligten die wirkliche Messe auf dem Frascatiplatz möglichst schnell zurückwünschen. Schulz fasst den Zeitgeist passend zusammen: „Viele Firmen sind schon digital aufgestellt. Bei anderen wäre es mit Blick auf die Zukunft wichtig, dass die Betriebe digital präsent werden.“
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© 2019-2021 Die Creativen Gesellschaft für Werbung, Design und Events mbH – Alle Rechte vorbehalten.
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